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Krückauwanderweg 2019

Klimaschutz

Klimaschutz in Elmshorn bedeutet, Aktionen zu gestalten, Aktivitäten auszubauen, zu koordinieren und gemeinsam umzusetzen.

Sie sind eingeladen, sich im Folgenden zu informieren, eigene Ideen einzubringen und mitzugestalten. Nutzen Sie die Chance und helfen Sie mit, den Klimaschutz in Elmshorn voranzubringen!

Förderprogramme

Der Bund, das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Elmshorn stellen eine Vielzahl an unterschiedlichen Fördermöglichkeiten zur Energieeinsparung für Private und Unternehmen bereit. Sie unterstützen mit Zuschüssen, verbilligten Krediten - teilweise mit Tilgungszuschüssen - und Einspeisevergütungen für den Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen und legen so den Grundstein für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland. Damit rechnen sich Investitionen in die Bausubstanz, in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien auch für private Nutzung.

Klimaschutzfonds Elmshorn

Dem Klimaschutzfonds stehen jedes Jahr rund 35.000 Euro zur Verfügung. Er speist sich aus der jährlichen Einzahlung der Stadt Elmshorn und den Umlandgemeinden, die jeweils 50 Cent pro Einwohner einzahlen.

Geförderte Maßnahmen - Stand 2019

Beteiligt sind:

  • Stadt Elmshorn und die Gemeinden:
  • Altenmoor
  • Horst
  • Kiebitzreihe
  • Klein Nordende
  • Klein Offenseth-Sparrieshoop
  • Kölln-Reisiek
  • Raa-Besenbek
  • Seester
  • Seestermühe
  • Seeth-Ekholt

Weitere Informationen:


Der Klimaschutzfonds wurde bereits 1996 ins Leben gerufen.

Nach der Abschaffung des „Kohlepfennigs“ überlegten Politiker und Verwaltung der Stadt Elmshorn wie die frei gewordenen Gelder sinnvoll eingesetzt werden sollen.

Zu Förderung einer nachhaltigen Energiegewinnung einigten sich die beteiligten Akteure auf die Gründung des Klimaschutzfonds in der Stadt Elmshorn. Er sollte schon damals Privatpersonen, öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen bei der Umsetzung innovativer Ideen im Klimaschutz unterstützen.

Bereits in den ersten vier Jahren konnten 64 Maßnahmen, wie Photovoltaik- und Solarthermieanlagen oder ein Passivhaus und ein Nahwärmenetz mit Hilfe des Klimaschutzfonds umgesetzt werden. Ab dem Jahr 2000 schlossen sich dann die ersten Umlandgemeinden dem Fonds an.

Bis heute (Stand Jan. 2020) konnten insgesamt 561 Klimaschutzmaßnahmen gefördert werden (Aufteilung nach Gemeinden siehe Grafik). Dadurch werden jährlich fast 1.300 Tonnen CO2 eingespart. Die Förderung hat bisher private Investitionen in erneuerbare Energien von mehr als 9 Mio. Euro in Elmshorn und den zehn Umlandgemeinden angeregt.

Weitere Fördermöglichkeiten

Stadtwerke Elmshorn: CO2-Minderungsprogramm

Stadtwerke Elmshorn_LOGO_2015Das CO2-Minderungsprogramm der Stadtwerke Elmshorn fördert Maßnahmen zur CO2-Reduzierung in Gebäuden. Die Fördersätze orientieren sich an die Kennwerte von Maßnahmenpaketen und deren Einsparpotenziale für einen Zeitraum von zehn Jahren. Für den Bereich "Heizenergie" werden Maßnahmen zur Umstellung von Öl-, Gas- und Nachtspeicherheizungen auf Gasbrennwertheizungen oder Wärmepumpenanlagen gefördert. Für den Bereich "regenerative Energien" werden Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie photovoltaische Solaranlagen gefördert. Die Höhe der Förderung ist abhängig vom durchschnittlichen CO2-Zertifikatspreis der über einen Zeitraum von sechs Monaten an der EEX gehandelt wurde.


Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Logo BAFA - Bundesamt für Wirtschaft und AusführkontrolleDas Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert mit Investitionszuschüssen ausgewählte Maßnahmen für die Nutzung Erneuerbarer Energien, wie z.B. mit Zuschüssen für thermische Solaranlagen, Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse, effiziente Wärmepumpen, innovative Technologien zur Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Energien und Visualisierungsmaßnahmen zur Veranschaulichung der Technologien.

Das BAFA bezuschusst weiterhin Energiesparberatung von Haus- und Wohnungseigentümern vor Ort (Vor-Ort-Beratung) durch fachkundige und unabhängige Energieberater. Einmalige Investitionszuschüsse an den Anlagenbetreiber vergibt das Bafa für Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK-) Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kW.


KfW Bankengruppe

Logo KfW

Die KfW Bankengruppe fördert mit zinsgünstigen Krediten oder Investitionszuschüssen private Haus- und Wohnungseigentümer und Unternehmen bei umfangreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen, dem Einsatz erneuerbarer sowie Energieeffizienzmaßnahmen und Umweltschutz in Unternehmen. Der Förderratgeber der KfW leitet sie zu den passenden Fördermöglichkeiten.


Förderratgeber

Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.

Der Förderkompass Energie des BINE-Informationsdienstes gibt eine schnelle und zuverlässige Orientierung über aktuelle und relevante Fördermöglichkeiten von EU, Bund, Länder, Gemeinden und Energieversorger.

Wenn Sie schon genau wissen, welche Maßnahmen Sie umsetzen wollen, können Sie die passenden Fördermittel in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderten interaktiven Förderratgeber finden. Die Internetseite «Klima sucht Schutz« bietet außerdem auch andere Ratgeber z. B. zum Modernisieren, ein Heizcheck und einen Heizkostenvergleich für Neubauten.

Das Land Schleswig-Holstein hat ein Förderprogramm für »Kleine Vermieter« und Selbstnutzer von Wohnungen aufgelegt. Dabei stehen zwei Millionen Euro aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes zur Verfügung, um so genannte Kleine Vermieter (bis 20 Wohnungen) und Eigentümer selbstgenutzter Wohnungen bei energieeinsparender Modernisierung und Barriere reduzierendem Umbau ihrer Immobilien zu unterstützen. Das neue Zuschussprogramm soll vorhandene Förderprogramme ergänzen, kann aber auch separat angewandt werden. Informationen zu den Richtlinien und dem Antrag erhalten Sie auf den Seiten des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein.

Energieberatung

So viele Möglichkeiten - wo anfangen?

Als Einstieg empfehlen wir Ihnen, sich die kostenlosen Angebote unter "Was können Sie aktiv gegen den Klimawandel tun?" anzuschauen. Damit können Sie sofort starten. Die Umwelt wird es Ihnen danken.

Was können Sie aktiv gegen den Klimawandel tun?

Kostenlos ausleihen: Energiesparpaket
Foto: Herr Sievers, Stadt Elmshorn 
Energiesparpaket: kostenlose Ausleihe in der Stadtbücherei

Ab sofort können Nutzer der Stadtbücherei Elmshorn und der Stadtteilbücherei Hainholz und andere Interessierte das Energiesparpaket für eine Woche kostenlos ausleihen. Damit lassen sich der aktuelle Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale ermitteln. »


Logo Stadtmarke ohne Claim - Platzhalter
 
Klimaschutz-Rechner

Wollen Sie wissen, wie hoch Ihr CO2 Aufkommen ist und wie Sie diesen durch einfache Maßnahmen verringern können? Möchten Sie herausfinden, ob Ihr Dach für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet ist? Oder wollen Sie eine erste Abschätzung des eigenen Stromverbrauchs oder die Energiekennzahl Ihres Gebäudes erfahren? »


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Klimatipps

Jeder kann beim Klimaschutz mitmachen und durch kleine Änderungen beim täglichen Umgang mit Energie einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Verbrauchs leisten. »


BMU Logo - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitStromsparinitiative des BMU: Testen Sie Ihren Stromverbrauch

Stromverbrauch vergleichen leicht gemacht: Mit dem Stromspiegel für Deutschland finden Sie leicht heraus, ob Sie mehr oder weniger Strom verbrauchen als ähnliche Haushalte »


Nutzen Sie auch das Fachwissen von Experten. Für den Einstieg haben wir Ihnen hier eine Auswahl zusammengestellt. Die Experten freuen sich auf Sie!

Qualifizierte Energieberatung

Logo BAFA - Bundesamt für Wirtschaft und AusführkontrolleBundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Energieberatungen in Wohngebäuden vor Ort. »
Logo - Deutschland macht's effizient / Energieeffizienz-ExpertenlisteEnergieeffizienz-Expertenliste

Finden Sie einen in Ihrer Nähe ansässigen Energieeffizienz Experten für eine Vor-Ort-Beratung und lassen Sie sich in Sachen Förderprogramme und Energie informieren. Mit der Energieeffizienz-Expertenliste wird die Suche nach Experten deutlich vereinfacht »


Verbraucherzentrale EnergieberatungVerbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Der Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berät in der Stadtbücherei Elmshorn über die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Energieträgern, sowie zum Heizen, Lüften und Wärmedämmung und zu allen Fragen des Energieeinsparens. Das persönliche Beratungsgespräch orientiert sich an den individuellen Anliegen der Verbraucher und erfolgt ohne Rücksichtnahme auf kommerzielle Interessen. »


Stadtwerke Elmshorn_LOGO_2015Stadtwerke Elmshorn

Die Energie-Experten der Stadtwerke Elmshorn stehen Ihnen gerne in allen Fragen rund um die optimale Energienutzung und -versorgung zur Seite. Freundlich, fachlich kompetent. »


BMU Logo - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU)

Stromverbrauch vergleichen leicht gemacht: Mit dem Stromspiegel für Deutschland finden Sie leicht heraus, ob Sie mehr oder weniger Strom verbrauchen als ähnliche Haushalte »

Weitere Informationen rund um Klimaschutz

Hier erhalten Sie einen Einblick zu weiteren aktuellen und interessanten Themenbereichen des Klimaschutzes.

Fahrradverkehr

In Elmshorn stellen die Fahrradfahrer einen bedeutenden Anteil am Verkehrsaufkommen. Damit der klimafreundliche Radverkehr künftig noch weiter an Attraktivität gewinnt, setzt die Stadt Elmshorn auf eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung, die moderne Erkenntnisse berücksichtigt. Schutzstreifen, Fahrradstraßen und moderne Querungshilfen sind damit längst Bestandteil des Elmshorner Radwegenetzes und werden kontinuierlich erweitert. Wie wichtig das Fahrradfahren in Elmshorn ist, zeigt sich alljährlich beim Stadtradeln: Mehrere hunderttausend Fahrrad-Kilometer gehen jedes Jahr aufs Konto der Krückaustädter.

Auch für Freizeit-Radler hat Elmshorn einiges zu bieten. Drei Fernradwanderwege sowie zahlreiche Touren ins Umland machen die Krückaustadt zum idealen Start- oder Zielpunkt.

 

Das haben wir umgesetzt

Sanierung von Radwegen

Seit mehreren Jahren werden in Etappen die Radwege beidseits des Adenauerdamms erneuert. Hier fehlt noch der letzte Abschnitt von Plinkstraße bis Heidmühlenweg, dann liegt eine komfortable Linienführung in den Elmshorner Süden vor. Der noch fehlende Abschnitt von der Hinterstraße bis zur Hamburger Straße wird im Zuge der Sanierung der Hamburger Straße im dortigen Bauabschnitt realisiert. Auch die Westseite der Agnes-Karll-Allee hat bereits 2018 einen neuen Radweg erhalten.

Freigabe von Einbahnstraßen

Foto: Frau B. Schulz, Stadt Elmshorn

Freigabe von Einbahnstraßen

Radfahrer*innen dürfen nicht nur die Kirchenstraße und weitere Straßen im Stadtgebiet in entgegengesetzter Richtung befahren. Nachdem die Freigabe von Vielen gefordert wurde, darf auch die Reeperbahn mittlerweile im Einbahnstraßenbereich gegenläufig mit dem Rad durchquert werden.

 

Die Querungshilfe am Adenauerdamm ist ein Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Die Querungshilfe am Adenauerdamm ist ein Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Foto: Herr Reimer, Stadt Elmshorn

Querungsinseln Kreuzung Adenauerdamm / Plinkstraße. Im einstmals unübersichtlichen Kreuzungsbereich wurden sogenannte Querungsinseln in der Fahrbahnmitte geschaffen, um Fußgängern und Radfahrern ein sicheres Überqueren der Straße zu ermöglichen.

Schutzstreifen. Auf den Straßen Langelohe, Steindamm, Ellerndamm und Hebbelstraße (zwischen Heidmühlenweg und Hebbelplatz) wurden Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert. Diese bieten Radfahreren eine zeitgemäße und sichere Alternative zu den bestehenden Radwegen, da Radler stets im Blickfeld der Autofahrer bleiben.


Die Hainholzer Schulstraße ist eine Fahrradstraße.

Foto: Herr Spieker

Fahrradstraßen. Hier haben Radfahrer Priorität: Die Amandastraße, die Apenrader Straße, die Friedenstraße, die Hinterstraße, die Peter-Meyn-Straße sowie die Hainholzer Schulstraße wurden zu Fahrradstraßen erklärt. Das bedeutet: Der motorisierte Verkehr darf hier maximal mit 30 km/h unterwegs sein - und Radler dürfen nebeneinander fahren.

Übrigens: Alle diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Veloroutenkonzept der Stadt Elmshorn, mit dem wichtige Fahrrad-Verbindungswege sukzessive optimiert werden.

Der neue Radfahrstreifen auf dem Wedenkamp soll besonders komfortables Radfahren in Richtung Buttermarkt ermöglichen: Es gibt keine Bordsteinabsenkungen und ausreichend Platz.

Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Radfahrstreifen Wedenkamp. Elmshorns erster – benutzungspflichtiger – Radfahrstreifen wurde auf dem Wedenkamp markiert. Damit radelt es sich sicherer und bequemer in Richtung Buttermarkt.


Die Verbindung Adenauerdamm/Hinterstraße wurde optimiert.

Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Verbindung Adenauerdamm / Hinterstraße. Die Barriere zwischen den beiden Straßen ist abgebaut worden. Zusätzlich wurde die Hinterstraße jetzt als Fahrradstraße eingerichtet

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Erneuerung der Brücke im Steindammpark

Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Erneuerung der Brücke im Steindammpark. Die abgerissene Brücke im Steindammpark in Richtung des Mühlendamms wurde zu Jahresbeginn 2018 ersetzt. Damit wurde die in der Veloroute Eselsbrücke entstandene Lücke wieder geschlossen.

Daran arbeiten wir

Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen. Im Zuge anstehender Sanierungs- und Ausbauarbeiten wird regelmäßig geprüft, ob die Markierung von Schutz- oder Radfahrstreifen auf der Fahrbahn möglich ist. Diese bieten Radfahrern eine zeitgemäße und sichere Alternative zu den bestehenden Radwegen, da Radler stets im Blickfeld der Autofahrer bleiben.

Verbesserungen in der Radverkehrsführung. Laufend werden da, wo es sinnvoll ist, weitere Furten begradigt. In der Regel werden entsprechende Maßnahmen im Rahmen anstehender Unterhaltungs- oder Markierungsarbeiten mit umgesetzt. Das gilt auch für die Einrichtung direkter Linksabbieger und Verbesserungen in der Signalisierung für den Radverkehr.

Sanierung oder Um- und Ausbau von Radwegen. Viele Elmshorner Radwege sind sanierungsbedürftig. Ob Köllner Chaussee, Ramskamp, Koppeldamm oder Wilhelmstraße – hierfür braucht es umfangreiche finanzielle Mittel, die erst im städtischen Haushalt bereitgestellt werden müssen.

 

Auch diese Maßnahmen haben ihren Ursprung im Veloroutenkonzept der Stadt Elmshorn.

Autor: Morten Planer

Eselsbrücke

Mit besseren Bedingungen für Fahrradfahrer sollen Pendler vom Umstieg aufs Fahrrad überzeugt werden. Mit dem Projekt „Eselsbrücke" werden zwischen dem Bahnhof und dem Gewerbegebiet „Grauer Esel" 18 Projekte für den Fahrradverkehr umgesetzt. Das Ziel: Den Radverkehrsanteil um 10 Prozent steigern. 600 Tonnen CO2 sollen so pro Jahr eingespart werden, wenn die Eselsbrücke komplett ist. Eine Übersicht des Projekts: Hier.

Radtouren

Ob nah oder fern: In und um Elmshorn lässt es sich hervorragend Radeln.

Entdecken Sie Elmshorn und die nähere Umgebungen auf diesen kurzen Routen.

Außerdem führen drei Fernradwanderwege durch Elmshorn: Der Elberadweg, der Nordseeküsten-Radweg sowie der Ochsenweg.

Je nach Route müssen Sie gegebenenfalls das Pinnau- oder Krückausperrwerk überqueren. Hier erhalten Sie Informationen zu den Öffnungszeiten.

Hilfreich bei der Planung Ihrer Radtour ist der Radroutenplaner der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein.

Autor: Morten Planer

Stadtradeln

Logo Stadtradeln

Einmal im Jahr beteiligen sich die Elmshorner an der bundesweiten Aktion "Stadtradeln". Mit bemerkenswerten Ergebnissen: Regelmäßig gehen 1000 und mehr Elmshorner an den Start und legen gut Hunderttausend Kilometer zurück. Zusätzlicher Ansporn sind neben dem traditionellen Stadtduell zwischen Elmshorn und Pinneberg attraktive Preise, zu denen auch die beiden Sonderpreise für die radaktivsten Schulen gehören. Weitere Informationen...

 

Autor: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Velorouten

Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet die Stadt Elmshorn daran, den Radverkehr noch attraktiver zu gestalten. Dafür soll das Radwegenetz durchgängig komfortabel befahrbar und sicher werden. Der Rahmen für diese Maßnahmen ist das 2010 aktualisierte Veloroutenkonzept. Weitere Informationen zu Velorouten...

Autor: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Klimaschutzkonzept

Um dauerhaft den Ansprüchen des Klimaschutzes gerecht zu werden und ihre bisherigen Aktivitäten auszubauen, hat das Stadtverordneten-Kollegium in seiner Sitzung am 24. Februar 2011 ein integriertes kommunales Klimaschutzkonzept beschlossen.

Für die Erstellung eines solchen Konzeptes im Rahmen der geförderten Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Natur und Reaktorsicherheit (BMU) hat die Stadt Elmshorn die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH beauftragt.

Das Klimaschutzkonzept beinhaltet eine Handlungsstrategie zur CO2-Minderung bis zum Jahr 2020 für Elmshorn, einschließlich eines Aktionsplanes für den Zeitraum 2011- 2014, die sowohl Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Energieeffizienz als auch zur CO2-freien Erzeugung von Energie und Wärme durch den Einsatz erneuerbarer Energien berücksichtigt und Wege zu deren Realisierung aufweist. Neben der Energie- und CO2-Bilanz sowie der Potentialbetrachtung zur CO2-Minderung werden die durchgeführten und laufenden Aktivitäten der Stadt Elmshorn dargestellt und darauf aufbauend zukünftige Klimaschutzmaßnahmen vorgeschlagen. Des Weiteren werden die Ergebnisse für die Überprüfung der mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis eingegangenen Verpflichtungen seitens der Stadt Elmshorn genutzt.

Die B.&S.U. hat in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit der Stadt Elmshorn und zahlreichen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung sieben Handlungsfelder mit insgesamt 43 Maßnahmen abgestimmt.

Hervorzuheben sind folgende Schwerpunktmaßnahmen, die einen wesentlichen Beitrag zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen in der Stadt leisten können:

  • Einführung eines integrierten Klimaschutzmanagements,
  • Sanierungsoffensive Elmshorn,
  • Gute-Praxis-Katalog Elmshorn für Unternehmen als Grundstein für ein lokales Netzwerk,
  • Übersicht erneuerbare Energien in Elmshorn,
  • Schaffung eines Radverkehrsnetzes einschließlich Infrastruktur.

Das Klimaschutzkonzept wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit – Förderkennzeichen 03KS0980.

 

Zusammenfassung Klimaschutzkonzept

 

Ansprechpartner:

Stadt Elmshorn

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich (Ptj) - Außenstelle Berlin





Klimaschutz Logo BMUProjektträger Jürlich Forschungszentrum Jülich

Klimaschutzziele


Im Jahr 1994 ist die Stadt Elmshorn dem europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis (Alianza del Clima e. V.) beigetreten. In dem europäischen Netzwerk aus über 1.600 Städten, Gemeinden und Landkreisen verpflichten sich die Mitglieder das Weltklima zu schützen und die Treibhausgas Emissionen vor Ort zu reduzieren. Ziel des Bündnisses ist ein aktiver und wirksamer Klimaschutz auf lokaler Ebene sowie die Unterstützung der indigenen Völker und der Erhalt der Tropenwälder und ihrer biologischen Vielfalt.

Die Stadt Elmshorn verfolgt folgende Ziele im Klimaschutz:

  • Reduktion der CO2-Emissionen um 10 % alle fünf Jahre (Beitrittsjahr),
  • Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990).

Langfristig streben die Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und durch die Nutzung erneuerbarer Energien an. Das Klima-Bündnis unterstützt zudem die Mitglieder durch die Entwicklung von Werkzeugen für Erstellung von CO2- und Energiebilanzen, durch Organisation von Klimaschutzkampagnen und die Beteiligung an Projekten.

Mehr Informationen zum Städtenetzwerk Klima-Bündnis/Alianza del Clima e.V. unter http://www.klimabuendnis.org/

Klimabündnis

 

KAREL - Klimaanpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland

Mehr Niederschläge bei sinkender Entwässerungs-Kapazität der Krückau: Schon heute kommt es immer wieder zu kritischen Situationen und damit zur Hochwassergefahr im Einzugsgebiet des Flusses. Eine Folge des Klimawandels, die sich in Zukunft noch verschärfen wird. Diesem Problem mit einer nachhaltigen Lösung zu begegnen, das ist das erklärte Ziel des Projekts KAREL (KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und UmLand), in dem die Stadt Elmshorn mit ihren Umlandgemeinden kooperiert.

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Der Fluss ist voll: So ließe sich die Lage an der Krückau zusammenfassen. Denn sowohl für die Stadt Elmshorn wie auch für die Umlandgemeinden spielt der Fluss eine zentrale Rolle, wenn es um die Entwässerung von Niederschlagswasser geht. Fast alle Niederschläge – ob Regen oder Schnee – werden in die Krückau geleitet. Doch ein abgestimmtes Konzept zur Entwässerung gibt es bislang nicht. Bei hohem Wasserstand in der Elbe kann das zu kritischen Situationen und lokalen Überflutungen führen.

Kritisch wird es besonders dann, wenn das Krückau-Sperrwerk an der Mündung in die Elbe geschlossen wird. Das ist immer dann der Fall, wenn die Elbe bereits einen hohen Wasserstand führt. Dennoch fließt weiterhin Wasser vom Oberlauf der Krückau in Richtung des Sperrwerks, wo es sich weiter aufstaut und im Elmshorner Hafen zu einem Wasserstand führt, der deutlich über dem mittleren Wasserstand liegt. Tritt dann auch noch ein Starkregenereignis im Einzugsgebiet des Flusses auf, kann dieses Wasser nicht mehr aufgenommen werden: Es staut sich innerhalb des Entwässerungssystems auf und führt zu lokalen Überflutungen in Elmshorn und dem Umland.

Dabei gibt es kaum eine Alternative zur Entwässerung in die Krückau: Das Gelände der Stadt Elmshorn liegt zu tief, die Böden sind, auch im Umland, kaum durchlässig und der Grundwasserpegel liegt relativ hoch. Treten die Auswirkungen des Klimawandels ein, kann im Ernstfall nicht mehr ausreichend entwässert werden: Elmshorn droht Hochwasser. Hier muss gehandelt werden und das geht die Stadt Elmshorn in Kooperation mit TUTECH INNOVATION GMBH und dem Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg (TUHH) an. Gemeinsam mit den Umlandgemeinden wird ein integriertes und räumlich übergreifendes Klimaanpassungskonzept für die Regenentwässerung mit technischen und strukturellen Lösungsansätzen entwickelt.

Im Wesentlichen wird eine Erhöhung der Robustheit der Regenentwässerung gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels angestrebt. Erfolgreich kann die Entwässerung aber nur dann sein, wenn die Stadt Elmshorn und die Umlandgemeinden gemeinsam an einem Strang ziehen.

Aktuelle Informationen zum Stand der Umsetzung und Hintergrundwissen erhalten Sie auf der KAREL-Projektseite unter http://karel-elmshorn-umland.de/.

Förderung:

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Autor: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

 

Kontakt
Stadt Elmshorn
Der Bürgermeister
Amt für Stadtentwicklung
Schulstraße 15-17
25335 Elmshorn
Telefon:
+49 4121 231 0
Telefax:
+49 4121 231 325
E-Mail:
Ansprechpartner
Herr Pietrucha
601.12
Telefon:
+49 4121 231 456