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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 



10.04.2018 

Höhenwarnanlage Tunnel Geschwister-Scholl-Straße

Mit schöner Regelmäßigkeit hängen LKW in der Bahnhofsunterführung Geschwister-Scholl-Straße fest: sie sind höher als die vorhandene Durchfahrtshöhe von 2,40 m. Und obwohl auf beiden Seiten Hinweisschilder auf diesen Umstand hinweisen, kommt es immer wieder zu Behinderungen, schlimmer noch: zu Beschädigungen an Bahnbrücke und Fußgängerbrücke.

Stadt und Deutsche Bahn AG wollen jetzt handeln. Eine Höhenwarnanlage in Form eines Stahlportals mit abgehängter Warntafel soll auf beiden Seiten vor der Brücke errichtet werden und Fahrern durch den Aufprall an die Warntafel unmissverständlich klar machen, dass ihr Fahrzeug für die Durchfahrt zu hoch ist.

Höhenwarnanlage Westseite

Höhenwarnanlage Westseite
Plan: Ingenieurbüro Mohn GmbH
Höhenwarnanlage Südostseite zugeschnitten

Höhenwarnanlage Südostseite zugeschnitten
Plan: Ingenieurbüro Mohn GmbH

Im Ausschuss für kommunale Dienstleister (AKD) wurde das Thema kontrovers diskutiert; auch die erneute Aufstellung einer Höhenwarnampel kam wieder zur Sprache. Diese allerdings ist teurer, empfindlicher, aufwändiger und ineffektiver als die jetzt entwickelte Variante. Daher hat der AKD entschieden, mit der Deutschen Bahn eine Vereinbarung über die Installation der Höhenwarnanlage zu treffen. Die Deutsche Bahn wird sich an den voraussichtlich entstehenden Kosten in Höhe von ca. 134.000 € zur Hälfte beteiligen.

Der besondere Standort und die extrem engen Platzverhältnisse haben zu unvorhergesehenen Verzögerungen geführt. Die Herstellung der Stahlportale ist für 2019 vorgesehen. Mit der Realisierung dieser Anlage gehören Anfahrschäden und damit verbundene Zugausfälle hoffentlich der Vergangenheit an. Nicht vermieden wird damit allerdings der eine oder andere LKW, der sich rückwärts aus der Gefahrenzone bugsieren muss.

 

Autor/Autorin: Frau Derboven, Stadt Elmshorn

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