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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






24.03.2020 

Für den Klimaschutz: Elmshorn knipst das Licht aus

Die Stadt, ihre Einwohnerinnen und Einwohner sowie private Unternehmen setzen bei der Earth Hour am Samstag, 28. März, ein Zeichen für den Klimaschutz. Rund um den Globus nehmen Tausende Städte, Privatpersonen und Einrichtungen an der Aktion des World Wide Fund For Nature (WWF) teil, um ein Bewusstsein für Umweltthemen zu schaffen. Auch an der Krückau geht zwischen 20.30 und 21.30 Uhr das Licht aus. Das Motto lautet: „Für einen lebendigen Planeten“.

Earth Hour 60+

Layout: WWF Deutschland

60 Minuten lang wird sich Elmshorn am Samstagabend, 28. März 2020, in Dunkelheit hüllen, um auf die Bedeutung des Klimaschutzes aufmerksam zu machen. Von 20.30 bis 21.30 Uhr erlischt das Licht in und an öffentlichen Gebäuden wie dem Rathaus, der Weißen Villa, Markthalle, Nikolaikirche oder Stadtbücherei. Auch alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Geschäfte sind aufgerufen, sich an der Aktion des WWF zu beteiligen. Symbolisch soll so auf die Bedrohung der weltweiten Artenvielfalt und damit der menschlichen Lebensgrundlagen aufmerksam gemacht werden.

Jeder kann mitmachen

Auf Initiative der Elmshorner Politik nimmt die Stadtverwaltung in diesem Jahr erstmals an der Aktion teil, um als gutes Vorbild voran zu gehen. Die Kirchengemeinde St. Nikolai, sämtliche Händlerinnen und Händler der Stadt sowie das Stadtmarketing sind ebenfalls mit an Bord. „Wir fordern auch alle Elmshornerinnen und Elmshorner auf, mitzumachen und bei sich zu Hause das Licht auszuknipsen“, sagt Bürgermeister Volker Hatje. „Klimaschutz beginnt an der eigenen Steckdose und Heizung. Da sind wir alle gefordert.“

Pro-Kopf-Emissionen sollen massiv sinken

Die Stadt Elmshorn ist bereits 1994 dem europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis (Alianza del Clima e. V.) beigetreten. Als dessen Mitglied verfolgt sie das Ziel, die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 im Vergleich zum Basisjahr 1990 zu halbieren. „Langfristig streben die Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner und Jahr an“, erklärt Elmshorns Klimaschutzmanager Markus Pietrucha.

Klimaschutzfonds unterstützt private Initiativen

Um bei der Erfüllung dieses ambitionierten Ziels zu helfen, betreiben die Stadt und zehn Umlandgemeinden einen lokalen Klimaschutzfonds. Aus diesem Fonds stehen jährlich 35.000 Euro Fördergeld für private Maßnahmen zur Verfügung, zum Beispiel für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach. „Die Förderung wurde in den vergangenen Jahren rege in Anspruch genommen“, so Pietrucha. „Neue Anträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen.“

Mehr zum Thema finden Sie unter www.elmshorn.de/klimaschutz

 

Autor/Autorin: Herr Pietrucha, Stadt Elmshorn