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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






25.11.2019 

Elmshorn bleibt spitze in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhauses Krückaupark und des Kinder- und Jugendhauses der AWO „Stromhaus“ in Elmshorn sind immer am Puls der Zeit. Das haben sie jetzt auch schriftlich – als Zertifikat des Kreises Pinneberg für ihren erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Fortbildungsreihe „OFFEN!“.
Vertreter von insgesamt 14 Jugendzentren erhielten Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildungsreihe "OFFEN!".

Abschluss der Fortbildungsreihe "OFFEN!"
Foto: Kreis Pinneberg

„Wir als Team Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Elmshorn wurden bereits das fünfte Mal in Folge ausgezeichnet“, freut sich Kerstin Boos vom Kinder- und Jugendhaus Krückaupark. Das gilt auch für das „Stromhaus“ sowie fünf weitere Einrichtungen im Kreis. Insgesamt erhielten 14 Jugendzentren die begehrte Urkunde und ein Schild für die Hauswand.

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, „die pädagogische Qualität in den Jugendeinrichtungen zu erhöhen beziehungsweise zu verbessern“, so Elke Schreiber, erste stellvertretende Kreistagspräsidentin des Kreises Pinneberg, bei der Auszeichnungsveranstaltung am 21. November. „Die Einrichtungen, die ausgezeichnet werden, schaffen damit auch mehr Vertrauen bei den Eltern“, betont sie.

Arbeitszeiten außerhalb der Norm

Aus Schreibers Sicht ist die Arbeit der Jugendzentren unverzichtbar und der Einsatz der Sozialarbeiter*innen besonders lobenswert. Zumal sie häufig außerhalb der üblichen Arbeitszeiten ran müssen – eben dann, wenn die Kinder und Jugendlichen frei haben. Kerstin Boos und ihre Kollegen vom Kinder- und Jugendhaus Krückaupark beispielsweise sind montags bis freitags ab 15 Uhr für den Nachwuchs da und dann teilweise bis 21 Uhr im Einsatz. Sie betreuen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 25 Jahren, spielen mit ihnen am Tischkicker, Billardtisch oder an der Playstation oder bieten ihnen einfach einen Treffpunkt unter Freunden. Das Programm der Einrichtung neben dem Badepark ist breit gefächert.

Um ihren Job attraktiv zu gestalten, seien eine „bessere Vergütung und mehr gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung“ der Arbeit denkbar, erklärt die erste stellvertretende Kreistagspräsidentin. Dem Fachkräftemangel müsse entgegengewirkt werden.

Fortbildungsreihe behebt Mangel

Dazu soll auch die Fortbildungsreihe „OFFEN!“ beitragen. Sie wurde im Jahr 2015 eingeführt, um dem damaligen Unterangebot auf diesem Gebiet entgegenzuwirken. Seitdem können die Mitarbeiter*innen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit mehrfach im Jahr halb- und ganztägige Seminare besuchen. In diesem Jahr lernten sie dabei beispielsweise mehr über Traumapädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kanäle oder auch präventive Ansätze gegen Diskriminierung und Rassismus. 2020 wird die Reihe fortgesetzt.

 

Autor/Autorin: Herr Hinz, Stadt Elmshorn